Flohmarkt in Geisweid
6. Juli 2008
… ein kleines Abenteuer
Beim Kistenpacken für ihren anstehenden Umzug sammelten sich bei meiner Freundin Rike einige Dinge an, die in ihrer neuen Wohnung keinen Platz mehr finden würden oder sollten. Alles bei ebay zu versteigern wäre sehr mühsam geworden und daher hatte sie die Idee, doch mal auf einem klassischen Flohmarkt ihr Glück zu versuchen.
Ich fand den Plan super und musste feststellen, dass auch ich einigen Krempel herumliegen hatte: ruck-zuck waren 2 Bananenkisten gefüllt
Die Wahl fiel auf den Geisweider Flohmarkt unter der HTS, welcher an jedem ersten Samstag im Monat stattfindet und bereits in den frühen Morgenstunden beginnt.
Nach nur 2,5 Stunden Schlaf (wir waren natürlich am Freitagabend bis weit nach Mitternacht auf dem Sommerfest der Uni Siegen…
) machten wir uns gegen 5 Uhr morgens reichlich bepackt auf den Weg. Schnell und unkompliziert bekamen wir einen Platz für unseren 3m-Tapeziertisch zugewiesen. Diesen hatten wir gerade aufgestellt, als schon die ersten Leute unsere “Waren” aus den Kisten und sogar aus dem Kofferraum des Autos herauswühlten!
Leicht perplex teilten wir daher am Anfang viel zu niedrige Preise mit, wurden aber im Laufe des Vormittags sicherer und konsequenter
Dabei half uns auch unser Standnachbar, der mit seiner jahrelangen Erfahrung im Trödelmarktbereich die ein oder andre Anekdote zu erzählen wusste.
Die Zeit verging wie im Flug, und als wir gegen 13 Uhr anfingen, den übriggebliebenen Rest einzupacken, konnten wir sehr zufrieden zurückblicken: alle sperrigen Dinge wurden verkauft, viel Krams, der sonst in der Tonne gelandet wäre, hatte neue Besitzer gefunden und wir beide hatten ein paar Euros eingeheimst
Fazit: es war ein echtes Abenteuer und wir beide werden diese Aktion sicher nocheinmal wiederholen.
Man sollte aber, bei “Waren” wie in unserem Fall, darauf achten, einen Flohmarkt ohne Neuwaren auszuwählen, da dies dem “echten Trödel” entspricht.

Kommentar schreiben
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentare zu schreiben.